Ökologie und Naturschutz

Kreislaufwirtschaft

Oberstes Ziel unseres Betriebes sind möglichst geschlossene Betriebskreisläufe. Da wir aber naturgemäß mit dem Verkauf unseres Gemüses viel aus dem Betrieb heraus exportieren, sind wir auf anderer Seite wieder auf entsprechenden Input angewiesen. Hier sind wir bei BIOLAND Vorreiter beim Einsatz von Bioland-Leguminosenschroten als Zusatzdünger im Gemüsebau. Dieses stammt von unserem Kollegen Christoph Müller-Ölbke aus Etzenborn.

Artgerechte Tierhaltung

Unsere Tierhaltung trägt entscheidend zum Erhalt der Fruchtbarkeit unserer Böden bei - auch wenn Sie rein betriebswirtschaftlich betrachtet rote Zahlen schreibt. Mit dem Mist unserer Tiere versorgen wir das Bodenleben unserer Gemüse- und Gründüngungsflächen.

Naturschutz

7 ha Dauergrünland bilden die Futtergrundlage unserer Tiere. Auf und um die Flächen stehen viele Hecken und Streuobstbäume, die wir regelmäßig pflegen. In der ansonsten eher als Agrarsteppe anzusehenden Lößhochebenenlandschaft um Rittmarshausen bilden diese Flächen oft die einzigen Lanschaftselemente.

Seit 2017 haben wir ca. 3 ha sturkturreiche Blühstreifen angelegt. Diese dienen Insekten u.v.a.a. Tieren als Habitat und Überwinterungsschutz, den Rebhühnern als Brutbereich und Lebensraum - und unseren Augen zur Schönheit.

Energie und Abfall

Wir beziehen den Strom für die Gärtnerei von Lichblick und fördern so die Erzeugung von Strom aus regenerativen Energiequellen.

Unsere Jungpflanzenanzucht wird mit einer modernen Gasgebläseheizung temperiert.

Alles anfallende organische Material (Putzabfälle etc.) wird auf dem Betrieb verkompostiert und auf den Weideflächen als Dünger ausgebracht.

Nebst konsequenter Abfallvermeidung- und trennung wird das Abwasser der Betriebsleiterwohnung autark in einer Pflanzenkläranlage gereinigt - und die anfallenden Dickstoffe verkompostiert. Hier entstehen als Endprodukte Kompost und Wasser in nahezu Trinkwasserqualität. Diese Anlage wurde von der Firma Mutek-Markgraf gebaut.